Ausbau der Forschungsinfrastruktur - Projektpartnerschaft mit BOKU und Bauphysiker

Klimastadt Traiskirchen geht voran

Stadtchef Andi Babler bei der Ziegenfütterung
© Stadtgemeinde Traiskirchen

Um mehr Menschen zum Umstieg vom Auto aufs Rad zu bewegen, wurde eine Förderung für Lasten- und Klappfahrräder eingeführt. Die Errichtung von stadteigenen Gebäuden in Holzbauweise und unter Einhaltung des Passivhausstandards sind ebenfalls Realität. Genauso wie der Weg zu städtischen Green-Events, wie beim Stadtfest. Auch beim Sanieren wird auf ressourceneffizienten Materialeinsatz geachtet, wie dies gerade beim Umbau des Arkadia vorexerziert wird. Das sind beispielhaft nur einige der Maßnahmen, die für Bgm. Andreas Babler dazu beitragen, „dass der Klimaschutz die ganze Stadt durchdringt und der Klimagedanke im Alltag der Verwaltung, Bevölkerung und Wirtschaft verankert ist.“ Denn: „Traiskirchen hat damit die Chance einen innovationsbasierten Strukturwandel zu befördern und sich glaubhaft als Musterstadt in puncto Klimaschutz zu positionieren.“

Smart City - Ökokompetenz ausgebaut

Als wissenschaftliche Projektpartner arbeitet die Stadt mit dem Institut für Raumplanung der BOKU Wien und einem der größten Bauphysiker, Schöberl & Pöll GmbH, zusammen. „Gemeinsam mit ihnen wurden sinnvolle Maßnahmen abgeleitet und in Umsetzung gebracht. Mit ihnen als Projektpartner werden wir uns auch beim Klima- und Energiefonds für das Förderprogramm Smart Cities Demo – Living Urban Innovation bewerben“, kündigt Stadtchef Andreas Babler an. Das Förderprogramm fokussiert auf die Erhöhung der Energieeffizienz, verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energiequellen und die Verringerung von Treibhausgasemissionen. „Also genau die Themen, die wir auf unserer Agenda haben.“